monolithos

projektwettbewerb alterswohnungen und demenzwohngruppe / ringgenberg / 3.runde

um das gebäude möglichst sorgfältig in den bestehenden kontext zu integrieren wurden bezüge zu den nachbargebäuden gesucht. durch diesen formfindungsprozess resultierte ein volumen welches stark an einen findling erinnert. mit der setzung des gebäudes entstanden grosszügige aussenräume welche den verschiedenen nutzungsansprüchen gerecht werden.
das grundrisskonzept wurde im wesentlichen durch den erschliessungskern geprägt. er verkörpert die konstante des grundrisses und ist statisch von grosser wichtigkeit. nebst dem erschliessungskern werden nur die nutzungstrennenden wände in beton erstellt. die trennwände in und zwischen den wohneinheiten werden in leichtbauweise erstellt. dies ermöglicht ein rasches und kostengünstiges reagieren auf eventuelle bedürfnissänderungen seitens der nutzer oder der verwaltung. um grosszügige aussenraumbezüge herzustellen, wurden sämtliche fenster raumhoch ausgebildet. die präzis angeordneten einschnitte definieren die aussenräume der individuellen nutzer. sie dienen auch zur auflockerung der gebäudehülle. zur verstärkung des monolithischen charakters wird das gebäude mit dem ortstypischen  kieselkalk-stein (herkunft balmholz am thunersee) umhüllt.

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