apropo

projektwettbewerb stiftung lebenshilfe / reinach  / 6. rang

durch die setzung unseres volumens parallel zur neumattstrasse erhält das
quartier einen representativen kopfbau. mit der zweigeschossigen bauweise fügt
sich das wohnhaus sanft in den bestehenden kontext ein. mit der platzierung entlang der westlichen baulinie entstehen aussenenräume welche verschiedenen nutzungsansprüchen gerecht werden. die grundrissstruktur wurde im wesentlichen durch die anordnungen der sanitärkerne definiert. die betonkerne erfüllen nebst haustechnischen kriterien vor allem statische anforderungen. die unterteilung der individualräume wird mit flexiblen leichtbauwänden vorgenommen. dies ermöglicht ein rasches und kostengünstiges reagieren auf eventuelle bedürfnissänderungen seitens der nutzer oder der stiftung. um grosszügige aussenraumbezüge herzustellen, erstrecken sich die wohnräume der gruppenwohnungen über die gesamte breite des gebäudes. mit den einschnitten an den längsseiten des gebäudes werden die aussenräume der wohngruppen, beziehungsweise der eingangsbereich, definiert. sie dienen auch zur wohltuenden auflockerung der strengen gebäudegeometrie. zur verstärkung des monolitischen charakters wird das gebäude mit einer vertikalen holzschalung umhüllt. die vertikale aussrichtung führt zu einer optischen ausbalancierung des gebäudes.

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